Become a Patron!
True Information is the most valuable resource and we ask you to give back.

STASI-Ausweis aus Dresdner Archiv
Vor dem Ukraine-Gipfel in Paris hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin ein EinzelgesprĂ€ch gefĂŒhrt.
Ăber die Inhalte machte die deutsche Seite am Montag zunĂ€chst keine Angaben. Es war erwartet worden, dass Merkel den Mord an einem Georgier in Berlin anspricht, der zu einer diplomatischen Krise zwischen Deutschland und Russland gefĂŒhrt hat.
Kurz vor der Abreise Merkels nach Paris hatte die Bundesregierung erneut eine “ernsthafte und unverzĂŒgliche Mitwirkung der russischen Behörden” an der AufklĂ€rung des Verbrechens gefordert. Man sei “weiterhin bestĂŒrzt ĂŒber die Tat”, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.
Wegen fehlender Kooperation bei der AufklĂ€rung des mutmaĂlichen Auftragsmords am 23. August im Kleinen Tiergarten in Berlin hatte die Bundesregierung zwei russische Diplomaten ausgewiesen. Die von Moskau angekĂŒndigte Reaktion steht noch aus. Der Generalbundesanwalt hat wegen der grundsĂ€tzlichen Bedeutung des Falls die Ermittlungen ĂŒbernommen.
Die deutschen Sicherheitsbehörden und die Bundesregierung hĂ€tten “verschiedene russische Stellen mit Anfragen zu dem Fall befasst”, sagte Demmer. Genauer wollte sie es nicht sagen. Russland weist die VorwĂŒrfe zurĂŒck.
Putins STASI-Ausweis:
Von Seiten der Stasiunterlagenbehörde heiĂt es: “Es war ĂŒbliche Praxis beim DDR-Ministerium fĂŒr Staatssicherheit, die Verbindungsoffiziere des russischen Geheimdienstes KGB und die ihnen untergeordneten Offiziere wie Putin mit Hausausweisen der zustĂ€ndigen MfS-Dienststelle auszustatten.”
Putin war Augenzeuge, als wÀhrend der friedlichen Revolution am 5. Dezember 1989 rund 5000 Demonstranten die hermetisch abgeschirmte Dresdner Bezirksverwaltung der Staatssicherheit besetzten. Als sich die Demonstranten der Dienststelle nÀherten, kam es fast zu gewalttÀtigen Auseinandersetzungen mit sowjetischen MilitÀrs.
Aufgrund einer Medienanfrage seien Akten der Abteilung “Kader und Schulung” der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Dresden durchforstet worden, sagte Felber. Dabei sei man auf den Ausweis gestoĂen. “Es ist schon eine kleine Sensation. Putins Name war in den Akten, die die Ausgabe der Ausweise an sowjetische MilitĂ€rangehörige nachweisen, nicht verzeichnet.”



Im Internet wird daraufhin gewiesen, dass Angela Merkel von zahlreichen IMâs umgeben gewesen sei. Daraus wird geschlussfolgert, dass auch sie fĂŒr den Staatssicherheitsdienst gearbeitet hĂ€tte. TatsĂ€chlich waren wenigstens drei ihrer Kollegen am Zentralinstitut beim Staatssicherheitsdienst als Informanten erfasst: Hans-Jörg Osten (IM âEinsteinâ), Frank Schneider (IM âBachmannâ) und Michael Schindhelm (IM âManfred Weihâ). Mit Letzterem, den PDS-Kultursenator Thomas Flierl 2005 zum Generaldirektor der Berliner Opernstiftung berief, teilte sie sich eine Zeit lang ihr BĂŒro. Als sie 1989 zum Demokratischen Aufbruch stieĂ, arbeitete sie mit einem weiteren Stasi-Informanten, dem ersten Parteivorsitzenden Wolfgang Schnur (IM âTorstenâ und âDr. Ralf Schirmerâ) zusammen. Im April 1990 wurde sie schlieĂlich stellvertretende Regierungssprecherin unter dem letzten DDR-MinisterprĂ€sidenten Lothar de MaiziĂšre, der in MfS-Unterlagen als IM âCzernyâ erfasst ist.

IM Czerny mit Merkel

IM ERIKA â Im Internet verbreitetes âFilmplakatâ


âUnsere Ex-FDJ-SekretĂ€rin Angela Merkel lebe hochâ â Stasi-Opfer-Demonstration 2016 in Berlin
Historiker Hubertus Knabe kommentiert: “Nimmt man alle diese Fakten zusammen, muss man zu folgendem Schluss kommen: FĂŒr die Behauptung, Bundeskanzlerin Angela Merkel hĂ€tte unter dem Decknamen âErikaâ fĂŒr den Staatssicherheitsdienst gearbeitet, gibt es keinerlei Belege. Sollte es einen entsprechenden IM-Vorgang gegeben haben, mĂŒssten selbst im Fall seiner Vernichtung zumindest noch Spuren davon erhalten sein â zum Beispiel Berichte aus der Quelle âErikaâ, die in den Akten ausgespĂ€hter Personen abgelegt wurden. Das ist nach gegenwĂ€rtigem Kenntnisstand aber nicht der Fall. Ob die SĂ€cke mit den zerrissenen Unterlagen darĂŒber hinaus gehende Hinweise enthalten, bleibt Spekulation.”
QUELLE:


